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Wasserschaden im Parkett in Recklinghausen vor und nach der Renovierung

Welche Einwirkung Wasser auf einen Holzfußboden hat, zeigt sich bei unserem jüngsten Projekt. Nach einem Wasserschaden in Lünen wurden wir gerufen, um das stark beschädigte Parkett zu erneuern. Ursache war hier ein Rohrbruch, der das Parkett aus Eichenholz unter Wasser setzte. Das Parkettholz saugte sich mit Wasser voll und quoll auf. Durch die enorme Quellkraft von Holz und den damit einhergehenden Druck der Ausdehnung haben sich die Parkettstäbe nach oben geschoben und somit vom Boden gelöst.

Sichtbare Spuren der Quellkraft von Holz nach Wasserschaden im Parkett
Sichtbare Spuren der enormen Quellkraft von Holz

Wasser kann zu dunklen Flecken im Parkett führen
Dunkle Flecken im Parkett durch Wasser

Welche Folgen hat ein Wasserschaden auf Parkett?

Steht der Parkettboden längere Zeit unter Wasser, hat es Zeit, tief in den Boden einzudringen. Die Folge ist, dass das Holz aufquillt und sich die Stäbchen aufgrund des Spannungsdrucks nach oben drücken. Generell müssen wir daher nach einem Wasserschaden das Parkett erneuern, weil das Holz nicht mehr am Boden klebt und die Stäbchen unbrauchbar sind. Wie groß der Spannungsdruck sein kann, zeigen die Bilder: Das gequollene Parkett sieht wellig aus und drückt sogar die befestigte Abschlussleiste an der Wand weit nach oben.

Das Parkett wellt sich nach längerer Einwirkung von Wasser
Welliges Parkett nach Wasserschaden

Hohe Spannungskraft von Parkettholz nach dem Wasserschaden
Hohe Spannungskraft von Parkettholz nach dem Wasserschaden

Anders sieht es bei einem kleineren Parkettschaden durch Wasser aus. Gelöste Stäbe können entweder neu geklebt oder komplett getauscht werden. Treten Verfärbungen oder dunkle Flecken durch Wasser auf, kann das Parkett auch geschliffen und neu beschichtet werden, etwas so wie bei der Parkettrenovierung in Grevelsberg.

Parkett nach Wasserschaden trocknen

Sollen wir Parkett erneuern nach einem Wasserschaden muss der Boden trocken sein. Die Trocknung des durchnässten Bodens nach einem großen Schaden durch Wasser sollte mit Kondenstrocknern oder (Ad-)Sorptionstrocknern erfolgen, wie sie bei der technischen Bautrocknung eingesetzt werden. Geringe Feuchtigkeit im Parkett, etwa bei kurzzeitiger Einwirkung von Wasser, kann hingegen durch Lüften des Raumes entfernt werden. Ist die Außentemperatur gering, empfiehlt sich zusätzlich das Heizen des Raumes, z.B. mit einem Heizlüfter. Die warme Luft nimmt die Feuchtigkeit aus dem Parkett auf und wird durch das offene Fenster abtransportiert.

Parkett erneuern nach Wasserschaden: Darauf ist zu achten

Bei großen Schäden des Parketts durch Feuchtigkeit bzw. Nässe muss der Boden getrocknet sein, bevor der neue Parkettboden verlegt werden kann. Das alte Parkett sowie die Leisten sind nach einem Wasserrohrbruch nicht mehr zu gebrauchen und müssen komplett entfernt werden. Bei altem Parkett wie hier in Lünen wurde schwarzer Bitumenkleber als Parkettkleber verwendet. Da dieser Schadstoffe enthält, muss er entweder komplett durch Abtragen entfernt oder abgesperrt werden. Nur so dringen keine Schadstoffe in die Raumluft und eine Wechselwirkung mit dem neuen Parkettkleber wird vermieden.

Sinnvoll beim Erneuern von Parkett nach einem Wasserschaden ist immer eine Absperrung. Denn diese verhindert, dass mögliche Restfeuchte aus dem Boden aufsteigen kann. Vorteilhaft ist eine solche Absperrschicht immer, weil das Quellen des Parketts oder die Bildung von Schimmel durch eventuelle Restfeuchtigkeit und eine Wechselwirkung mit dem neuen Parkettkleber verhindert wird. Vor dem Auftragen der PU-Beschichtung als Absperrung haben wir den Boden mit einer Betonfräse angeschliffen, um den schadstoffhaltigen Bitumenkleber in großen Teilen zu entfernen und die Aufnahme der Beschichtung zu erhöhen.

Altes Parkett muss nach großem Wasserschaden entfernt werden
Parkett entfernen nach Wasserschaden

Alten Bitumenkleber mit Betonfräse anschleifen
Betonfräse zum Anschleifen des Bitumenklebers

Neues Mosaikparkett aus Eichenholz verlegen

Nach dem Anschleifen und Absaugen des Fußbodens haben wir die flüssige PU-Beschichtung als Absperrschicht aufgetragen und trocknen lassen. Dann konnten wir das Mosaikparkett aus Eichenholz mit einem 2K-PU-Klebstoff im Würfelmuster verlegen. Der 2-Komponentenkleber hat eine starke Bindung, sodass das Parkett bereits nach 24 Stunden geschliffen werden kann. Das Schleifen ist notwendig, um überstehende Fugenmasse aus neutralem Holzkitt und Holzstaub sowie Unebenheiten zwischen den einzeln verklebten Stäben auszugleichen. Der feine Reststaub nach dem Abschliff wurde noch abgesaugt und das Parkett anschließend lackiert.

Parkett erneuert nach Wasserschaden

neues Mosaikparkett in Würfelmuster in Lünen verlegt

Bodenrenovierung von Parkett nach Wasserschaden

Muss auch Ihr Holzboden aufgrund eines Wasserschadens erneuert werden, helfen wir Ihnen fachgerecht weiter.