PREISANFRAGE GEWÜNSCHT?
HIER ANFRAGEN »

ANRUF UNTER:
02363-3659854

Fertigparkett verlegen: Boden ohne Parkett vorher links und nach der Parkettverlegung rechts

Fertigparkett gehört zu den beliebtesten Bodenbelägen im Wohnbereich. Es kombiniert die natürliche Optik von Echtholz mit einer vergleichsweise einfachen Verlegung. Wenn Sie Fertigparkett verlegen möchten, kommt es auf die richtige Vorbereitung und fachgerechte Ausführung an, damit Sie lang Freude am neuen Bodenbelag haben. Anhand eines aktuellen Projekts in Waltrop zeigen wir, worauf es beim Verlegen von Fertigparkett ankommt und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

Welche Vorteile hat Fertigparkett und für welche Räume eignet es sich?

Fertigparkett bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Bodenbelägen:

  • natürliche Holzoptik und angenehmes Raumklima
  • schneller verlegt als Massivparkett
  • bereits werkseitig oberflächenbehandelt
  • nach der Verlegung oft sofort nutzbar
  • je nach Nutzschicht mehrfach renovierbar
  • wertiger und langlebiger als Laminat

Fertigparkett kann in nahezu allen Wohnräumen – Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büro, Flur – verlegt werden. Es ist sogar möglich, Fertigparkett in Küchen als Bodenbelag zu nutzen, jedoch sollte stehende Feuchtigkeit vermieden werden, damit es nicht quillt oder Fugen entstehen. Für das Badezimmer empfehlen wir Fertigparkett nicht. Spritzwasser und hohe Luftfeuchtigkeit können den Bodenbelag schädigen.

Beispiel: Fertigparkett in einer Wohnung in Waltrop verlegt

Die Fertigparkettverlegung in Waltrop erfolgte in einer 90 m² großen Wohnung: Das Fertigparkett von Parat wurde über mehrere Räume hinweg durchgehend gelegt, weshalb wir es verklebt haben. Zuvor mussten wir den Untergrund fräsen, um die alte Teppichtrennlage und -fixierung zu entfernen. So lassen sich Reaktionen mit dem Parkettkleber vermeiden. Um das Parkett sauber unter die Türzargen zu führen, haben wir diese gekürzt. Zu zweit haben wir das Fertigparkett innerhalb von zwei Tagen verklebt.

Fertigparkett Verlegung: Teppichunterlage wird vom Boden abgefräst
Als Vorbereitung haben wir die alte Teppichtrennlage vom Untergrund entfernt.

Fertigparkett verlegen: Schritt für Schritt

1. Der richtige Untergrund zur Verlegung von Fertigparkett

Die wichtigste Voraussetzung für die meisten Bodenbeläge ist ein ebener und tragfähiger Untergrund. So auch bei Fertigparkett. Am besten geeignet sind mineralische Untergründe wie Estrich. Es ist aber auch möglich, Fertigparkett auf einen Holzboden wie Dielen zu legen. Im Prinzip eignen sich alle Untergründe, solange der alte Boden trocken, tragfähig, eben und für die Verlegeart geeignet ist. Wer wissen möchte, welcher alte Bodenbelag mit einem neuen Bodenbelag harmoniert, schaut in diesen Beitrag.

Vor der Verlegung müssen lose Bestandteile und Kleberreste vollständig entfernt werden. Unebenheiten wie Fugen im Fliesenboden müssen ausgeglichen werden. Dafür eignet sich Spachtelmasse (mehr dazu in unserem Artikel Fliesenboden renovieren) oder – bei großflächigen Unebenheiten auf mineralischem Untergrund – Ausgleichsmasse. Hierbei sollte man aber immer die Aufbauhöhe im Auge behalten.

Warum ist die richtige Vorbereitung des Bodens so wichtig?

Wer an der Vorbereitung spart, kann später mit folgenden Problemen konfrontiert werden:

  • lose Elemente
  • einer Aufwölbung des Bodenbelags, vor allem bei Parkett und Laminat
  • Fugenbildung
  • Knarrgeräusche
  • Schäden an der Klickverbindung

Daher sollte vor der Verlegung immer geprüft werden, ob Ausgleichsmaßnahmen, Absperrungen oder weitere Maßnahmen als Vorbereitung notwendig sind.

2. Verlegerichtung und Beginn festlegen

Zur Verlegerichtung und dem Anfang der Parkettverlegung hatten wir bereits in einem Beitrag zur Parkettverklebung beschrieben. Typische Anfangspunkte beim Parkettverlegen sind der Beginn einer Treppe, der Eingangsbereich oder die längste Wand – je nachdem, ob über mehrere Etagen oder Räume hinweg verlegt wird.  Oft bestimmt der Anfangspunkt dann auch schon die Verlegerichtung. Zu beachten ist nur, dass die Richtung des Parketts nicht gewechselt wird, wenn man es durchgehend auf einer Etage oder in einer Wohnung wie in Waltrop verlegt.

3. Türzargen kürzen vor dem Verlegen des Fertigparketts

Ob schwimmend oder geklebt, bevor das Fertigparkett verlegt wird, sollten die Türzargen gekürzt werden, wenn die Aufbauhöhe zu hoch ist. So lässt sich das Parkett einfach unter den Türrahmen schieben. Das spart nicht nur unnötige Zuschnitte, sondern ermöglicht eine saubere Verlegung. Außerdem ist die Dehnungsfuge zur Wand verdeckt, und das Fertigparkett hat Platz zur Ausdehnung.

Um zu bestimmen, wie viel die Zarge zu kürzen ist, legt man einen Parkettstab oder eine Diele an die Zarge an – zusammen mit einer Trittschalldämmung, wenn diese oder eine andere Unterlage hinzukommt. Dann kann man die Höhe einfach anzeichnen.

4. Fertigparkett verlegen

Je nach Situation kann das Fertigparkett schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt werden. Das ist natürlich im Vorfeld aller Arbeiten zu prüfen.

Fertigparkett: Schwimmende Verlegung oder vollflächige Verklebung?

Die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der Verlegemöglichkeiten von Fertigparkett schauen wir uns einmal an:

Schwimmende Verlegung von Fertigparkett

Bei der schwimmenden Verlegung werden die Parkettdielen lose auf einer Trittschalldämmung (falls werkseitig nicht bereits integriert) oder Dampfsperre beziehungsweise einer anderen geeigneten Trennschicht bei mineralischen Untergründen verlegt. Die schwimmende Verlegung ist nur auf einem ebenen und tragfähigen Untergrund möglich.

Vorteile:

  • Schnelle Montage
  • Einfache Demontage
  • Geeignet für spätere Wiederverwendung

Nachteile:

  • Höherer Gehschall
  • Energieverlust bei Fußbodenheizung
  • Nicht für durchgehende Verlegung über mehrere Räume geeignet
  • Fugenbildung durch mechanische Belastung möglich

Vollflächige Verklebung von Fertigparkett

Wenn möglich, sollte Fertigparkett geklebt werden. Die Verklebung hat mehrere Vorteile gegenüber der schwimmenden Verlegung.

Vorteile:

  • Besseres Laufgefühl
  • Weniger Gehschall
  • Höhere Stabilität
  • Optimal für Fußbodenheizungen

Nachteile:

  • Anspruchsvollere Montage für Laien
  • Aufwendigere Demontage

Fertigparkett verkleben: Eine Person verlegt Fertigparkettdielen
Vor der Verlegung des Fertigparketts …

Neues Parkett in einem Raum.
… und danach.

Häufige Fehler beim Verlegen von Fertigparkett vermeiden

Wer Fertigparkett selbst verlegen möchte, kann bestimmte Fehler von vornherein vermeiden.

Zu große oder fehlende Dehnungsfugen

Werden die erforderlichen Dehnungsfugen zur Wand nicht eingehalten, kann sich das Parkett aufwölben oder Schäden an den Verbindungen verursachen. Die Fuge sollte zu jeder Wand mindestens 10 Millimeter betragen. Bei einer zu großen Fuge wird diese nicht mehr von der Sockelleiste abgedeckt. Damit kann Staub, Schmutz und Feuchtigkeit eindringen und Schimmelbildung begünstigen. Ebenso ist die Kante der Parkettdiele ungeschützt und anfällig für Schäden.

Fertigparkett um Türzargen herum verlegen und mit Silikon abdichten

Ein häufiger Fehler ist, das Parkett um die Türzargen herumzuverlegen, anstatt die Zargen zu kürzen. Zum einen hat dies einen optischen Einfluss auf den Parkettboden durch unschöne Übergänge und zum anderen ist der Boden im Türbereich dann instabiler: Das Parkett kann sich hochwölben und stellt dann eine Stolperstelle dar.

Die Fuge zur Zarge schließen Laien gern mit Silikon. Wenn das Parkett um die Zarge verlegt wird, reißt das Silikon nach kurzer Zeit. Zum Abdichten der Zarge empfiehlt sich ein elastischer Acryldichtstoff.

Aufbauhöhe nicht beachten

Die Aufbauhöhe ist bei allen neu zu verlegenden Bodenbelägen zu beachten. Wird sie bei der Planung vergessen, können Schwierigkeiten auftreten. Während Türen und Zargen aus Holz gekürzt werden können, ist das bei Glastüren und Hauseingangstüren nicht möglich. Ähnlich sieht es bei Einbauschränken, Unterbaugeräten oder Terrassentüren aus. Eine Rolle spielt die Aufbauhöhe auch bei Treppen. Die erste und letzte Stufe ändern ihre Höhe und können zur Stolpergefahr werden.

Das Parkett wird mit Parkettkleber fixiert.
Das Fertigparkett wird auch beim Kleben zusammengeklickt.

Frisch verlegtes Fertigparkett in einer Wohnung in Waltrop
Das Fertigparkett ist über mehrere Räume hinweg verlegt worden.

FAQ: Häufige Fragen rund um die Fertigparkettverlegung

  • Eignet sich Fertigparkett für Fußbodenheizung?

    Fertigparkett mit einer Stärke von bis zu etwa 15 mm ist in der Regel problemlos für Fußbodenheizungen geeignet. Für eine optimale Wärmeübertragung empfiehlt sich die vollflächige Verklebung des Parketts.

  • Wie viel Verschnitt sollte bei Parkett eingeplant werden?

    Bei breiten Fertigparkettdielen – bei unserem Beispielprojekt 26 cm – ist ein Verschnitt von 10% einzuberechnen. Generell gilt, je breiter die Parkettdielen sinn, umso mehr Verschnitt fällt an. Bei aufwendigen Verlegemustern fällt der Verschnitt noch höher aus.

  • Wann darf Fertigparkett betreten werden?

    Hat das Fertigparkett werkseitig eine fertig versiegelte Oberfläche, kann es sofort nach der Verlegung betreten werden. Bei geölter Oberfläche muss erst noch die Einpflege erfolgen. Entsprechend kann das Fertigparkett erst am nächsten Tag voll genutzt werden.

  • Lässt sich Fertigparkett abschleifen?

    Ja, viele Fertigparkettböden können abgeschliffen und renoviert werden. Entscheidend ist die Stärke der Nutzschicht. Hochwertiges Fertigparkett lässt sich häufig mehrfach aufarbeiten und erreicht dadurch eine sehr lange Lebensdauer.

  • Kann man Fertigparkett auf Fliesen verlegen?

    Ja, sofern die Fliesen fest mit dem Untergrund verbunden sind und keine größeren Höhenunterschiede aufweisen. Fugen oder Unebenheiten sollten ausgeglichen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag Fliesenboden renovieren.

  • Wie groß muss die Dehnungsfuge bei Fertigparkett sein?

    Die Dehnungsfuge zur Wand sollte mindestens 10 mm betragen. Dann bleibt genug Platz für den Holzboden, sich auszudehnen.

  • Ist Fertigparkett wiederverwendbar?

    Man kann schwimmend verlegtes Fertigparkett wieder aufnehmen und neu verlegen. Vor allem in Mietwohnungen ist das von Vorteil, da das Parkett bei Auszug leicht zurückgebaut werden kann.

Fertigparkett ist durchgehend durch mehrere Räume verlegt.

Fazit: Das Verlegen von Fertigparkett bedarf guter Vorbereitung

Wer Fertigparkett verlegen möchte, sollte besonders auf einen geeigneten Untergrund, die passende Verlegeart und ausreichend dimensionierte Dehnungsfugen achten. Die vollflächige Verklebung bietet in den meisten Fällen die technisch beste Lösung und sorgt für einen langlebigen, ruhigen und hochwertigen Bodenaufbau. Mit einer sorgfältigen Planung und fachgerechten Ausführung bleibt Fertigparkett über viele Jahre hinweg ein attraktiver und wertbeständiger Bodenbelag, der bei Bedarf auch renoviert werden kann.

 

Wir verlegen Fertigparkett auch bei Ihnen! Schreiben Sie uns gern Ihre Anfrage.

Formular Beitrag
Logo von Parkett Remel aus Datteln
Übersicht Datenschutz

Diese Website verwendet technisch erforderliche sowie statistische Cookies, um Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten zu können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus wie das Wiedererkennen, wenn Sie auf meine Website zurückkehren. Mehr erfahren Sie in der Datenschutzerklärung: https://www.parkett-remel.de/datenschutz/.