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Den richtigen Bodenbelag finden mit Parkett Remel

Viele unserer Kunden suchen den richtigen Bodenbelag für ihr Zuhause und lassen sich von uns beraten. In diesem Artikel geben wir Tipps, welcher Belag sich für die unterschiedlichen Räume im Haus oder in der Wohnung am besten eignet und worauf Sie lieber verzichten sollten.

Das richtige Material für den Fußboden zu finden, ist nicht immer leicht. Denn der Bodenbelag gehört wie die Einrichtung zum Wohnkonzept: Farbe, Material und Muster machen jeden Raum oder eine Treppe individuell und tragen wesentlich zur Atmosphäre eines Zimmers bei. Als Ratgeber und Fachmann für Boden- und Treppenbeläge kennen wir die Vor- und Nachteile eines Fußbodenbelags. Deshalb bieten wir unseren Kunden in erster Linie warme Bodenbeläge und hygienische Böden an. Hygienisch ist jeder Belag, der wenig Staub aufnimmt und leicht zu reinigen ist. Dazu gehören alle Holzböden (Parkett, Dielen und Laminat), Bodenbelag aus Kork, aber auch moderne Designböden, PVC/Vinyl oder Linoleum. Teppich als Bodenbelag zählt nicht dazu, weil er Staub und Schmutz stark festhält, was für Allergiker schlecht ist, und die Reinigung eher schwer ist.

Zwar sind kalte Bodenbeläge wie Fliesen aus Ton oder Stein und Betonböden ebenfalls sehr robust, pflegeleicht und langlebig, doch lassen sie Räume kühler wirken. Und ohne Fußbodenheizung sind sie wortwörtlich kalt. Wir konzentrieren uns beim Vergleich der einzelnen Böden daher auf die warmen Varianten. Sie tragen zur Wohlfühlatmosphäre bei und sind ebenfalls langlebig. Die meisten warmen Fußbodenarten fördern zudem ein gesundes Wohnklima und schneiden hinsichtlich der Umweltbilanz positiv ab. Dazu aber später mehr.

Inhalt

Den richtigen Bodenbelag finden, zum Beispiel Laminat für die Küche

Den richtigen Bodenbelag finden für jeden Raum

Welcher Bodenbelag für welchen Raum am besten geeignet ist, haben wir für Sie im Folgenden zusammengestellt. Unsere Empfehlungen beziehen sich auf alle Zimmer bzw. Räumlichkeiten im privaten Bereich, damit Sie den richtigen Boden finden. Zur Auswahl ziehen wir Böden aus Holz (Parkett, Dielen, Laminat) und Kork sowie Designböden und Bodenbeläge aus Kunststoff (PVC, Linoleum) heran. Teppich als Belag schließen wir wegen der Förderung von Allergien komplett aus.

Bodenbelag für den Eingangsbereich, Vorraum, Flur

Der Fußboden im Eingangsbereich des Hauses oder der Wohnung wird am stärksten beansprucht. Der ideale Bodenbelag hat eine wasserresistente Oberfläche wie Linoleum, Laminat, Designböden oder Fliesen. Beläge aus Holz, also Parkett oder Dielen, sind weniger zu empfehlen, da Sand, Schmutz oder Streusalz das Holz strapaziert. Befinden sich im Flur bereits Dielen oder Parkett, schonen Teppichläufer oder Schmutzfangmatten (Fußabtreter, Fußmatten) den Holzboden.

Bodenbelag für die Küche

Für die Küche kommen grundsätzlich Bodenbeläge aller Arten infrage. Im Vergleich zur klassischen Fliese sind sie fußwärmer und genügen den Ansprüchen vollkommen. Legen Sie wert auf eine hohe Belastbarkeit, empfehlen wir Nadura von Meister. Dieser Bodenbelag ist extrem strapazierfähig und pflegeleicht wie eine Fliese, dabei aber stoßfest und warm wie ein Holzfußboden.

Bodenbelag für das Bad bzw. Badezimmer

Den richtigen Bodenbelag fürs Bad finden Sie, wenn Sie darauf achten, dass er den Anforderungen gerecht wird. Im Badezimmer schwankt nämlich die Temperatur oft und auch Feuchtigkeit ist nicht selten. Gerade beim Austritt aus der Dusche oder der Badewanne tropft Wasser häufiger auf den Boden. Ziehen Sie einen warmen Fußbodenbelag den kalten Fliesen vor, sollten Sie nur Kunststoffbeläge (etwa von Parador), Linoleum oder Designbodenbeläge benutzen. Am besten ist es, wenn diese verklebt werden. Denn durch Shampoo oder Seife verdünntes Wasser tritt schneller in Fugen ein, wodurch selbst Kunststoffböden mit der Zeit aufquellen können. Der Boden darf also Feuchtigkeit weder aus der Luft noch direkt aufnehmen. Holz als warmer Belag für den Fußboden im Bad ist demnach nicht empfehlenswert, auch nicht, wenn es für Feuchträume freigegeben ist. Holzböden quellen immer auf.

Bodenbelag für das Wohnzimmer

Das Wohnzimmer zählt zu den Räumen, in denen wir uns am meisten bzw. am längsten aufhalten. Für ein gesundes Raumklima raten wir hier zu Bodenbelägen, die keine Schadstoffe enthalten. Wir bevorzugen Parkett, weil es fußwarm und gemütlich ist und optisch hinsichtlich der Verlegemuster (z.B. Französisch Fischgrät oder Würfelmuster) viel Raum für Gestaltung lässt. Designbeläge oder das kostengünstige Laminat erweisen sich ebenfalls als Belag für den Wohnzimmerboden. Bei Laminat sollten Sie auf den Blauen Engel achten. Der zeigt Ihnen an, dass Laminat emissionsarm ist und damit die Qualität der Innenraumluft nicht durch ausgasende Schadstoffe beeinträchtigt. Wird ein Belag geklebt, sollte auch der verwendete Kleber schadstofffrei sein. Beläge mit Kunststoffanteilen sind im Wohnzimmer zu vermeiden, da sie oftmals gesundheitlich bedenkliche Weichmacher enthalten, die in die Raumluft abgegeben werden.

Bodenbelag für das Schlafzimmer

Die Frage, welcher Bodenbelag für das Schlafzimmer der richtige ist, können wir schnell beantworten. Der ideale Boden ist Kork. Der umweltschonende Naturboden ist fußwarm und sehr angenehm zum Laufen durch seine hohe Elastizität. Da man im Schlafzimmer oft barfuß läuft, zeigt Kork einen weiteren Vorteil: Möglicher Schweiß hinterlässt keine Abdrücke, solange der Korkboden nicht lackiert ist. Zudem ist Kork sehr pflegeleicht, für Allergiker gegen Hausstaubmilben geeignet und überaus langlebig. Alternative warme Bodenbeläge fürs Schlafzimmer sind Parkett, Laminat und Designbeläge. Von Kunststoffböden raten wir wie bei Wohnzimmerbelägen ab, da wir uns im Schlafzimmer durchschnittlich bis zu acht Stunden am Tag aufhalten und mögliche Weichmacher ausgasen können.

Bodenbelag für das Kinderzimmer

Der richtige warme Bodenbelag im Kinderzimmer ist wie im Wohnzimmer und Schlafzimmer schadstoff- und weichmacherfrei. Ideal als Belag erweist sich Kork, Parkett und Dielen sowie Laminat, das mit dem Blauen Engel gekennzeichnet ist. Andere Böden haben oft Weichmacher in den Kunststoffanteilen, die in die Raumluft gelangen und die Gesundheit der Kinder beeinträchtigen können.

Bodenbelag für den Wintergarten

Im Wintergarten ist der Bodenbelag starken Temperaturschwankungen ausgesetzt: Im Sommer heizt er sich durch die Verglasung auf und im Winter kühlt der Raum stark ab. Die Temperaturunterschiede führen bei einem Holzboden wie Parkett oder Dielen dazu, dass die Oberfläche porös wird und mitunter sogar aufreißt. Durch diese Verletzungen nimmt das Holz viel mehr Feuchtigkeit aus der Luft auf, wodurch es verwittert. Die erhöht eintretende UV-Strahlung im Wintergarten bleicht Parkett und Dielen darüber hinaus aus. Am besten ist deshalb ein Belag mit UV-beständiger Oberfläche wie Fliesen mit keramischer Oberfläche, Designböden oder Laminat mit entsprechender Beschichtung. Bodenbeläge mit Weichmacher sind für den Wintergarten untauglich. Denn durch die Weichmacher schrumpft der Belag, wodurch wiederum Fugen entstehen. Abgesehen davon, dass solche ungewollten Fugen unschön aussehen, dringt durch diese Feuchtigkeit in den Boden. Dadurch kann der Bodenbelag aufquellen und sich lösen.

Bodenbelag für den Keller

Für den Keller ist es ähnlich wie beim Wintergarten. Zwar schwankt die Temperatur in Kellerräumen nicht so sehr wie im Wintergarten, dafür ist es dort aufgrund der geringeren Belüftung feuchter. Der perfekte Bodenbelag für den Keller ist daher ein Kunststoffbelag wie PCV/Vinyl oder ein Spachtelboden. Wahlweise sind zudem Fliesen mit Keramikbeschichtung, ein Designboden und Laminat passende Bodenbeläge. Die hohe Luftfeuchtigkeit im Keller würde das Holz beschädigen.

Bodenbelag für Garage

Der ideale Boden in der Garage ist eine Betonoberfläche mit Garagenbodenversiegelung. Die spezielle Beschichtung ist gegen Chemikalien beständig, denn Reifen haben einen hohen Anteil an Weichmachern. Die durch Abrieb verursachten Reifenabdrücke bleiben mit einer solchen Versiegelung aus. Andere Bodenbeläge wie Kunststoffböden halten der Luftfeuchtigkeit stand, dem Gewicht des Autos auf Dauer aber nicht.

Bodenbelag für die Terrasse bzw. den Balkon

Im Außenbereich überzeugen Dielen aus Bangkirai als Belag für die Terrasse oder den Balkon. Das Hartholz ist sehr robust und langlebig und kann bei Ergrauen maschinell gereinigt und neu versiegelt werden (hier geht es weiterführend zu unseren Projekten mit Terrassenrenovierung). Andere Harthölzer wie Sibirische Lärche oder Douglasie sind genauso als Terrassendiele geeignet. Allerdings sind die Oberflächen weniger abriebfest und neigen zur Splitterbildung. Wer dann barfuß über die Terrasse läuft, kann sich schnell einen Splitter einreißen. Ein anderer Belag für Terrasse oder Balkon sind Dielen aus WPC (Wood-Plastic-Composite), die aus Holzspänen und Sägemehl und Kunststoff bestehen. WPC-Dielen sind wie Bangkirai witterungsbeständig sowie rutschfest und formstabil.

Bodenbelag für das Gartenhaus

Ähnlich wie im Wintergarten schwankt die Temperatur im Gartenhaus. Deshalb ist ein Designboden, etwa von Meister oder Haro, und Laminat die perfekte Wahl als Belag für den Boden.

Der richtige Bodenbelag für die Treppe: Stufen und Boden im selben Farbton

Den richtigen Belag finden für die Treppe im Innenbereich

Ein warmer Boden bzw. Belag bietet sich genauso für Treppen im Haus oder der Wohnung an. Wir raten zu Parkett, Laminat und Designböden, die den Benutzungsansprüchen gerecht werden, pflegeleicht und strapazierfähig sind. Ideal sind diese Beläge zudem, weil sie die Treppe optisch mit den Räumen verbindet und eine Einheit mit den Bodenbelägen bildet. Die Auswahl an Dekoren und Farben ist dabei sehr vielfältig und das Belegen der Stufen aus Stein, Fliesen oder Holz möglich. Mit dem Treppensystem trenovo verlegen wir z.B. Laminat auf jede Innentreppe und jeden Boden, unabhängig vom Ausgangsmaterial. Machen Sie sich selbst ein Bild von diesem Stufenbelag: In den zwei Blogartikeln „Gleiches Laminat für Treppe und Boden“ und „Trenovo: Treppe mit Laminat renovieren“ beschreiben wir zwei Treppenrenovierungen mit dem System.

Eine alte Treppe aus Holz renovieren wir auch ohne neues Material. Ist das Holz weitestgehend intakt, schleifen oder sandstrahlen wir Stufen und Handlauf und lackieren die Treppenstufen anschließend im gewünschten Farbton oder dem des Fußbodens. Statt die Trittstufen zu lackieren, können wir das Holz beizen wie bei dieser Treppenrenovierung.

Der richtige Bodenbelag für Haustiere

Welcher Fußboden ist für Hunde geeignet und welcher für Katzen? Grundsätzlich sind alle Böden für Haustiere wie Katzen und Hunde gut, die eine raue Oberfläche haben. Lackierte und glatte Bodenbeläge werden durch die Krallen beim Laufen eher zerkratzt. Für kleine Hunde und andere kleine Haustiere sind Dielen, Parkett, Designboden oder Laminat wie geschaffen (Dielen und Parkett sollten möglichst nicht lackiert sein). Aufgrund des höheren Gewichts bei größeren Hunden und Tieren steigt die Abnutzung eines Bodenbelags. Praktikabel sind deshalb Designböden, die sehr widerstandsfähig sind.

Dielen als warmer Bodenbelag im Raum

Boden renovieren: ohne Teppich und Fliesen

Mit den Tipps oben sollte es Ihnen leichter fallen, den richtigen Boden zu finden. Möchten Sie sich von Teppich und Fliesen verabschieden, raten wir zu einer Bodenrenovierung. Wenn Sie sich fragen, welcher Belag auf Estrich, Stein oder Beton verlegt werden kann, lautet unsere Antwort: jeder warme Bodenbelag. Und selbst auf Fliesen verlegen wir Dielen, Parkett, Laminat und Kunststofffliesen ohne Weichmacher in Holz- und Fliesenoptik mühelos. Bei Bedarf ebnen wir vorher den bestehenden Untergrund.

Bei Teppichböden sieht es etwas anders aus. Teppich muss immer entfernt werden, bevor ein neuer Belag aufgebracht wird. Viele Hobbyheimwerker belassen den alten Teppich im Raum als Trittschalldämmung unter dem neuen Laminat. Das ist allerdings keine gute Idee. Denn Teppich nimmt Feuchtigkeit auf, fängt unter dem Laminat an zu modern und gibt entsprechende Gerüche ins Zimmer ab. Bildet sich unbemerkt Schimmel, ist ein regelmäßiger Aufenthalt im Raum gesundheitsgefährdend.

Im Vergleich: die Eigenschaften der warmen Bodenbeläge

Zum Schluss haben wir für Sie eine Übersicht der warmen Bodenbeläge zusammengestellt. Anhand der Tabelle vergleichen Sie schnell die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Böden miteinander und können noch besser den richtigen Bodenbelag finden.

Tipp für mobile Geräte: Die Tabelle lässt sich mit dem Daumen nach links und rechts verschieben. Zur vollen Ansicht der Tabelle können Sie Ihr Smartphone oder Tablet auch quer halten.

Parkett
Dielen
Laminat
Kork
Designboden
Linoleum
PVC
Teppich
fußwarm
langlebig
strapazierfähig
pflegeleicht
vollständig recycelbar
UV-lichtbeständig
antistatisch
dämmt Schall und Tritte
fördert gesundes Wohnklima
für Allergiker geeignet
für Bodenheizung geeignet bis 15 mm Stärke
reguliert Feuchtigkeit im Raum
Schäden lassen sich ausbessern
Färben von hell nach dunkel möglich
viele Designs, Farben und Muster
keine Versieglung notwendig
günstig in der Anschaffung
elastisch
formstabil (keine Abdrücke)
ohne Weichmacher und Schadstoffe
= trifft zu
= trifft nicht immer zu
= trifft gar nicht zu

Die Aufstellung zeigt Ihnen, dass Parkett und Dielen in der Anschaffung zwar teuerer sind (Fertigparkett ist oft günstiger), dafür aber die meisten positiven Eigenschaften aufweisen. Ihnen folgen dicht Designboden, Kork und Laminat. Wie eingangs bereits erwähnt, stechen diese Fußbodenbeläge dadurch hervor, dass sie ein gesundes Wohnklima fördern. Damit helfen sie auch, Allergie auslösende Stoffe zu vermeiden, z.B. im Hausstaub. Positiv ist zudem die leichte Pflege und die Strapazierfähigkeit. Dank der hohen Lebensdauer – bei richtiger Pflege – schonen die meisten warmen Bodenbeläge Ressourcen, wodurch sie nachhaltig sind. Außerdem lassen sich bei Parkett, Dielen, Kork, Laminat und Designboden Schäden durch Austauschen oder Schleifen beheben.

Mittelmäßig schneiden PVC/Vinyl, Linoleum und Teppich ab, obwohl PVC und Linoleum für bestimmte Räume besser geeignet sind als Holzböden. Vorteilhaft ist ebenso die leichte Pflege und Strapazierfähigkeit von Linoleum als Bodenbelag, weshalb es häufig in Krankenhäusern die Böden ziert. Gegenüber Holz nutzen sich Vinyl, Linoleum und Teppich schneller ab. Ein Vinylboden wird z.B. mit der Zeit spröde und zeigt wie Teppich Abdrücke von Möbeln. Oft lassen sie sich wegen der Elastizität schwieriger verlegen. Je nach Material kann Teppich, Vinyl, Linoleum und selbst Laminat gesundheitsschädliche Stoffe und Weichmacher enthalten. Wir achten deshalb bei allen Produkten immer auf ökologische und schadstofffreie Qualität und auf emissionsarme Materialien.

Sind Sie noch dabei, den richtigen Bodenbelag zu finden? Wir helfen Ihnen gern bei der Entscheidung. Schreiben Sie uns gern, zum Beispiel über Facebook oder unser Kontaktformular.

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